Ölpreise setzen Höhenflug fort

Der Ölpreis hat am frühen Freitagnachmittag mit leichten Anstiegen gegenüber dem Vortag tendiert. Gegen 14 Uhr kostete ein Barrel der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im September 67,04 Dollar und damit 0,15 Prozent mehr als am Donnerstag. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 69,77 Dollar gehandelt. Das war gut ein halbes Prozent weniger als am Vortag.

"Die Achterbahnfahrt an den Rohstoffmärkten setzt sich fort", kommentierten die Analysten der Commerzbank das Geschehen. Der WTI-Ölpreis hatte am Donnerstag um mehr als vier Dollar zugelegt und damit die Vortagesverluste wett gemacht.

Nach wie vor seien der Konjunkturoptimismus, steigende Aktienmärkte und ein schwacher US-Dollar für den Ölpreis bestimmend, so die Commerzbank. Die kurzfristigen Fundamentaldaten würden den Preisanstieg hingegen nicht rechtfertigen, erklärten die Experten und verwiesen auf gesunkene US-Rohölimporte im Mai. Diese waren gegenüber dem Vormonat um fünf Prozent zurückgegangen.

Der Preis für OPEC-Öl ist am Donnerstag auf 66,42 Dollar pro Barrel gestiegen. Am Mittwoch hatte das Barrel nach Angaben des OPEC-Sekretariats in Wien noch 65,81 Dollar gekostet. Der OPEC-Preis setzt sich aus einem Korb von zwölf Sorten zusammen.