Palfinger muss massive Verluste verkraften

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Die Ertragskraft hat beim Salzburger Kranhersteller in den ersten 3 Quartalen stark nachgelassen: Das operative Ergebnis drehte gegenüber der Vorjahresperiode von +74,7 auf -6,3 Mio. Euro. Der Umsatz verschlechterte sich um 36 % auf 387,9 Mio. Euro. Das EBITDA schrumpfte um fast 90 % auf 9,8 Mio. Euro.

Die Entwicklung sei in den ersten 9 Monaten von dem äußerst schwachen wirtschaftlichen Umfeld geprägt gewesen. Trotz des Umsatzeinbruchs habe auf Basis der bereits umgesetzten Sparmaßnahmen ein positives EBITDA erzielt werden können. Das EBIT für die ersten 3 Quartale ist jedoch mit -6,3 Mio. Euro negativ.

Die quartalsweise Entwicklung zeige aber deutlich, dass Palfinger im Jahresverlauf trotz des weiteren Umsatzrückgangs die Kosten optimieren habe können. Während derQ3-Umsatz unter anderem durch den Betriebsurlaub im August neuerlich sank, hätten das EBITDA und das EBIT kontinuierlich verbessert werden können.

Stabile Nachfrage auf niedrigem Niveau

Die Nachfrage stabilisierte sich auf niedrigem Niveau. Neue Impulse erwartet das Management durch die weltweit angekündigten bzw. beschlossenen Infrastrukturprojekte. Die zunehmend greifenden Sparmaßnahmen sollten dazu führen, dass sich die schrittweise Verbesserung der Ergebnisse auch im vierten Quartal 2009 fortsetze.

Für 2010 könnten aufgrund der aktuell geringen Visibilität noch keine verlässlichen Prognosen gegeben werden. Das Management geht jedoch auf Basis der derzeitigen Einschätzung von einer Verbesserung der Umsatz- und Ertragssituation aus.

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