Porr viertelt Dividende für 2010

"Porr macht sich fit für die Zukunft", kündigte der im Herbst angetretene Konzernchef Karl-Heinz Strauss an. 2010 hatte der börsenotierte Baukonzern krisenbedingt herbe Rückschläge erlitten. Der operative Gewinn (EBIT) brach gegenüber dem Jahr davor von 64 auf 49,1 Mio. Euro ein, das Konzernergebnis halbierte sich fast von 31 auf 16,7 Mio. Euro.

"2011/12 erwarten wir eine Seitwärtsbewegung, 2013 werden wir uns auf das Niveau von 2006/07 einpendeln", sagte Strauss. Die Dividende soll nun von 2,20 auf 0,55 Euro je Aktie massiv gesenkt werden, so der Vorschlag an die Hauptversammlung.

Die Bauleistung ging im abgelaufenen Geschäftsjahr von 2,88 auf 2,83 Mrd. Euro zurück, die Umsätze verminderten sich von 2,46 auf 2,22 Mrd. Euro. Die Reorganisation des zweitgrößten Bauunternehmens in Österreich werde bis zum Jahresende nun durchgezogen, so Strauss. Aus den vielen Porr-Gesellschaften werden den Angaben zufolge weniger - Teilgesellschaften werden zur Porr Bau GmbH fusioniert.