Praktiker rutschte 2010 tiefer in rote Zahlen

Die deutsche Baumarktkette Praktiker ist 2010 tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Angesichts der Kosten für den Konzernumbau und Rückstellungen für eine drohende Kartellstrafe in Polen habe sich der Verlust mit 33,6 Mio. Euro mehr als verdreifacht, teilte Praktiker mit. Das operative Ergebnis ging aufgrund der Kosten für die Neuausrichtung von 62,8 Mio. auf 35,3 Mio. Euro zurück.

Bereinigt um die Aufwendungen verbesserte es sich auf 67,7 Mio. Euro. Die Aktionäre sollen trotz des höheren Nettoverlusts eine stabile Dividende in Höhe von 0,10 Euro erhalten. Praktiker kämpft noch mit den Folgen der Wirtschaftskrise im Ausland. Aber auch auf dem Heimatmarkt bleiben die Kunden weg. Der Umsatz sank 2010 wie bereits im Jänner berichtet um 5,9 Prozent auf 3,4 Mrd. Euro. Im laufenden Jahr soll er in etwa auf diesem Niveau verharren. Das bereinigte Betriebsergebnis soll sich hingegen verbessern.