Rückrufe und Opel belasten General Motors
Das eigentliche Geschäft sei dagegen gut gelaufen, versicherte Firmenchefin Mary Barra am Donnerstag in Detroit. "Die Kunden reagieren positiv auf die neuen Autos, die wir auf den Markt bringen." Der Umsatz stieg leicht auf 37,4 Mrd. Dollar.
Branchenexperten hatten im Vorfeld wegen der Rückrufkosten von 1,3 Mrd. Dollar sogar einen Verlust nicht ausgeschlossen. Entsprechend stieg die Aktie am Donnerstag vorbörslich um 3 Prozent.
GM muss weltweit insgesamt rund 7 Millionen Wagen wegen diverser Mängel reparieren. Darunter sind 2,6 Millionen Autos, bei denen defekte Zündschlösser zu gefährlichen Unfällen führen können. Die Geschichte spielt allerdings vor allem auf dem Heimatmarkt USA, wo die meisten der Modelle verkauft wurden. Opel war kaum betroffen.
GM konnte seinen Umsatz im Europa-Geschäft von 5,3 Mrd. auf 5,6 Mrd. Dollar steigern. Der Absatz stieg im ersten Quartal um 13.000 auf 271.000 Fahrzeuge. "Das zeigt, dass wir die richtigen Weichen gestellt haben", sagte Opel-Chef Karl-Thomas Neumann. Erstmals seit langem hat der Hersteller sein Personal sogar wieder aufgestockt. Auch wegen 350 neu eingestellter Ingenieure stieg die Zahl der Mitarbeiter in Europa um 1.000 auf 38.000.
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