RWE verschärft Sparkurs - Weitere 3.500 Jobs auf der Kippe

Der künftige RWE-Chef Peter Terium stimmt die Beschäftigten einem Bericht zufolge auf einen radikalen Sparkurs ein. Der "Financial Times Deutschland" (Montag) zufolge sollen dabei mindestens 3.500 weitere Jobs auf der Kippe stehen. Der Konzern wollte das allerdings nicht bestätigen.

Am Wochenende hatte RWE angekündigt, dass in den Jahren 2013 und 2014 über die bereits beschlossenen Kürzungen von rund 1,5 Mrd. Euro hinaus ein Betrag von mindestens einer weiteren Milliarde Euro eingespart werden soll. Schon nach den bisherigen Plänen soll die Zahl der Mitarbeiter bei RWE durch Verkäufe von Unternehmensteilen und durch Einsparungen bereits um etwa 8.000 sinken. "Ob es bei dem Sparprogramm von einer Milliarde Euro zu Personalverschiebungen oder Personalabbau kommt, ist noch gar nicht entschieden", sagte eine RWE-Sprecherin am Montag auf Nachfrage. Wie das Sparprogramm konkret aussehe, werde auf der Bilanz-Pressekonferenz am 6. März verkündet.