Siemens findet Lösung für IT-Sorgenkind

Siemens hat eine Lösung für seine jüngst ausgegliederte und defizitäre IT-Sparte SIS gefunden. Der französische IT-Dienstleister Atos Origin soll SIS übernehmen. Zugleich steigt der Konzern bei Atos ein und versorgt die Franzosen mit einem satten Auftrag in Höhe von 5,5 Mrd. Euro für IT-Dienstleistungen in den nächsten sieben Jahren.

Siemens hat eine Lösung für seine jüngst ausgegliederte und defizitäre IT-Sparte SIS gefunden. Der französische IT-Dienstleister Atos Origin soll SIS übernehmen. Zugleich steigt der Konzern bei Atos ein und versorgt die Franzosen mit einem satten Auftrag in Höhe von 5,5 Mrd. Euro für IT-Dienstleistungen in den nächsten sieben Jahren.

Ziel sei es, ein führendes IT-Unternehmen in Europa zu schaffen. Atos und SIS kommen zusammen auf einen Umsatz von 8,7 Mrd. Euro und fast 79.000 Mitarbeiter. Siemens bezifferte den Wert des eingebrachten Geschäfts auf 850 Mio. Euro. Das neue Unternehmen soll nächstes Jahr den Umsatz steigern und auf eine operative Marge von sechs Prozent kommen .2013 soll Atos mit SIS dann auf einen Umsatz von 9 bis 10 Mrd. Euro kommen und eine Marge von 7 bis 8 Prozent erreichen.

Siemens steigt bei den Franzosen mit 15 Prozent der Aktien ein und will mindestens fünf Jahre als Miteigentümer an Bord bleiben.

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