Gagen für Siemens-Vorstand erhöht

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Gagen für Siemens-Vorstand erhöht

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Insgesamt kosteten die neun Konzernvorstandsmitglieder 34 Mio. Euro.

Siemens-Chef Peter Löscher hat in diesem Jahr eine Lohnerhöhung von 26 Prozent erhalten. Mit Bonus und Aktien stieg sein Gehalt damit von 7,2 Mio. Euro auf 9,0 Mio. Euro, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht des Konzerns hervorgeht. Hinzu kamen 1,1 Mio. Euro für die Altersvorsorge - unter dem Strich also 10,1 Mio. Euro. Vor der Wirtschaftskrise im Jahr 2008, hatte der gebürtige Österreicher Löscher in seinem ersten vollen Jahr als Siemens-Chef allerdings noch eine Million Euro mehr verdient. Auch die anderen Mitglieder des Konzernvorstands erhalten für das Ende September abgeschlossene Geschäftsjahr um ein Viertel mehr Gehalt.

Bestbezahlte Manager
Nach Löscher war Einkaufsvorstand Barbara Kux in diesem Jahr die bestbezahlte Siemens-Managerin. Aufgrund von Sonderzahlungen wegen ihres Umzugs kam die Schweizerin auf knapp 4,0 Mio. Euro. Schlusslicht war die erst im Juli in den Vorstand berufene Personalchefin, die Österreicherin Brigitte Ederer, mit 885.000 Euro. Aufsichtsratschef Gerhard Cromme kassierte 487.000 Euro, der IG-Metall-Vorsitzende Berthold Huber als sein Stellvertreter bekam 240.000 Euro.

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Sprudelnde Gewinne
Insgesamt ließ sich Siemens die Vergütung seiner neun Konzernvorstandsmitglieder gut 34 Mio. Euro kosten und somit ebenfalls ein Viertel mehr als im Vorjahr. Sie alle erhielten wegen der sprudelnden Gewinne deutlich höhere Boni. Der Gewinn von Siemens legte 2010 dank der stark anziehenden Nachfrage im Energiegeschäft und bei Industrieausrüstungen um 63 Prozent auf gut 4 Mrd. Euro zu.

Im kommenden Jahr kann der Siemens-Vorstand nach einem neuen Vergütungssystem sogar noch etwas mehr verdienen - allerdings bekommen die Manager künftig weniger Geld in bar ausbezahlt. Der Bonus werde künftig zur Hälfte in Aktienzusagen vergütet, die Löscher und seine Kollegen erst nach vier Jahren versilbern können. Die Vergütung des Konzernchefs kann dabei künftig zwischen 2,0 Mio. Euro und 11 Mio. Euro schwanken, die der anderen Vorstandsmitglieder zwischen 0,9 Mio. Euro und 4,7 Mio. Euro im Jahr. Hinzu kommt jeweils noch die Altersvorsorge. 2011 kann Löscher, wenn es besonders gut läuft, bis zu 9,75 Mio. Euro verdienen, die übrigen Vorstandsmitglieder jeweils bis zu 4,2 Mio. Euro.

Von dem Gewinnzuwachs im vergangenen Jahr profitieren auch die Siemens-Mitarbeiter. Sie erhalten im Jänner eine Sonderprämie, die in Deutschland bis zu 1.000 Euro beträgt. Insgesamt gibt Siemens für die Aktion rund 310 Mio. Euro aus. Zudem zieht der Konzern in Deutschland die Tariferhöhung von 2,7 Prozent um zwei Monate auf Februar 2011 vor.

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