Austro-Milliardär
Pleite-Knall: Varta stellt Insolvenzantrag
Die Batterie-Krise erreicht ihren traurigen Höhepunkt. Der einstige Vorzeige-Konzern Varta hat am Freitag offiziell Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet, melden deutsche Finanzkreise. Jetzt bahnt sich die Zerschlagung an – und ein heimischer Milliardär greift nach den wertvollsten Stücken.
Kein Geld mehr
Das Amtsgericht Stuttgart bestätigte am Freitagnachmittag den Eingang von gleich vier Insolvenzanträgen des angeschlagenen Unternehmens. Die zuständige Richterin prüft nun die Unterlagen. Fix ist: Es kommt kein frisches Geld mehr ins Unternehmen.
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Porsche und Tojner
Wie die Nachrichtenagentur Reuters erfuhr, war der Auslöser für den Antrag das Ausbleiben von frischem Kapital. Die bisherigen Eigentümer – Sportwagen-Gigant Porsche und der österreichische Unternehmer Michael Tojner – sollen sich geweigert haben, auch nur einen Cent nachzuschießen.
Die mächtigen Gläubiger (angeführt von der Deutschen Bank und mehreren Hedgefonds) wollen sich das lukrative Geschäft mit Haushaltsbatterien unter den Nagel reißen.
Tojner greift nach den Mikrobatterien
Milliardär Tojner hat offenbar nicht vor, seine Finger ganz aus dem Spiel zu lassen. Wie aus Finanzkreisen verlautet, hat der Österreicher bereits Interesse an der Sparte für Mikrobatterien angemeldet. Konkret geht es um die Produktion von Knopfzellen für Hörgeräte – ein hochprofitables Nischengeschäft, das Tojner offenbar für sich allein haben will.
Ob es eine letzte Rettung oder die komplette Zerschlagung gibt, wird sich in den kommenden Wochen entscheiden. Für die Belegschaft heißt es jetzt: Bangen um die Zukunft!
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