Magna-Chef Wolf hofft auf Vertrag Mitte Juli

Sigi Wolf: "Magna lügt nicht"

Magna-Chef Siegfried Wolf wehrte sich gestern (14.9.) in Frankfurt vehement gegen deutsche Medienberichte, die dem Zulieferer im Opel-Verhandlungspoker Lügen vorwarfen.

Am Wochenende hatte es Diskussionen um den geplanten Abbau von 4.500 deutschen Opel-Jobs gegeben. Wolf: „Wir haben immer von 10.500 Stellen in Europa gesprochen, davon sind stark 4.000 in Deutschland betroffen.“ Diese Zahlen seien seit Ende Mai bekannt. „Magna lügt nicht, das möchte ich in aller Deutlichkeit sagen“, so Wolf.

Er wies auch Angaben des Opel-Treuhandmitglieds Dirk Pfeil zurück, wonach 600 Mio. Euro deutscher Opel-Hilfen nach Russland fließen. Die Russland-Investitionen würden vor allem aus dem dortigen operativen Cash-Flow bezahlt.