Spanische ACS stellt Erneuerbare-Energien-Sparte zum Verkauf

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ACS will seine Schulden durch den Verkauf seiner Erneuerbare-Energien-Sparte reduzieren. Wie der spanische Baukonzern am Donnerstag mitteilte, will er sich auf dem Heimatmarkt von Wind- und Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 1.757 Megawatt Leistung trennen.

ACS will seine Schulden durch den Verkauf seiner Erneuerbare-Energien-Sparte reduzieren. Wie der spanische Baukonzern am Donnerstag mitteilte, will er sich auf dem Heimatmarkt von Wind- und Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 1.757 Megawatt Leistung trennen.

Dadurch sollen wettbewerbsrechtliche Hürden bei der Erhöhung des Anteils am spanischen Stromerzeuger Iberdrola beseitigt werden. Trotz Gegenwehr von Iberdrola will ACS seine Beteiligung von derzeit rund zwölf Prozent aufstocken.

Neben Iberdrola kämpft auch der deutsche Bauriese Hochtief gegen ACS. Die Spanier halten bereits knapp 30 Prozent an Hochtief und haben unlängst ein Übernahmeangebot für den Essener Konzern bei der Bundesfinanzaufsicht eingereicht. Hochtief wehrt sich mit allen Mitteln gegen den Angriff aus Madrid. ACS plagen Schulden von mehr als 9 Mrd. Euro.

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