Spekulationen um Millionen-Abschreibungen bei Siemens

Spekulationen über hohe Abschreibungen beim deutschen Siemens-Konzern haben am Dienstag für Aufregung gesorgt. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtete, Siemens werde bei der Zahlenvorlage für das abgelaufene Quartal eine Abschreibung von mehr als 300 Mio. Euro in der Medizintechniksparte bekannt geben.

Im Windenergiegeschäft kämen zwar weiterhin Aufträge herein, doch die Gewinne gerieten unter Druck. Das Solargeschäft laufe zudem schleppend, schreibt das Blatt. Hintergrund der Abschreibung in der Medizintechnik ist der Zeitung zufolge eine Kooperation in der Partikeltherapie gegen Krebserkrankungen. Hier hatten Siemens und der fränkische Klinikbetreiber Rhön-Klinikum ein gemeinsames Projekt am Montag beendet. Die Technologie sei noch nicht so ausgereift, um in absehbarer Zeit einen klinischen Dauerbetrieb wirtschaftlich sinnvoll darzustellen, hatte der Klinikbetreiber am Vortag mitgeteilt.

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