Springer-CEO nennt von 1 Mrd. Euro Gewinn als Ziel

Der deutsche Axel-Springer-Verlag könnte nach Worten von Konzern-Chef Mathias Döpfner künftig seinen Gewinn annähernd verdoppeln. Ein bereinigter Gewinn (EBITDA) von einer Milliarde Euro sei "absolut möglich", sagte Döpfner nach Konzern-Angaben jüngst auf einer Management-Konferenz, wie am Dienstag bekannt wurde.

"Es ist als motivierendes langfristiges Wunschziel des Vorstandsvorsitzenden zu verstehen, um das Unternehmen weiterhin auf einen klaren Wachstumskurs hin zu orientieren", sage eine Unternehmenssprecherin. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag 2013 bei rund 454 Mio. Euro.

Es gehe nun "ohne Wenn und Aber um Wachstum", zitierte Döpfner das Internet-Portal

. Allein Kosten zu sparen oder umzubauen, reiche nicht, denn man müsse sich auf Wachstum konzentrieren. "Kleinkariertes Denken hilft nicht. Warum sollte Axel Springer kein Unternehmen sein, das ein Ebitda von mehr als einer Milliarde Euro pro Jahr erreicht?", sagte Döpfner dem Bericht zufolge. "Warum sollte Axel Springer kein Unternehmen sein, das eine Marktkapitalisierung von 10 Mrd. Euro und einen Börsenkurs von 100 Euro erreicht?"

Springer verlagert immer mehr Geschäft ins Internet und will nach eigenen Angaben weiter zukaufen. Der Herausgeber von "Bild" und "Welt" peilt für 2014 einen Gewinnanstieg im niedrigen zweistelligen Prozentbereich an. Der Umsatz soll im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen.

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Die Springer-Aktie notierte am Dienstag in einem etwas schwächeren Marktumfeld 0,3 Prozent tiefer mit 45,36 Euro.