Stahl und Chemie treiben Erzeugerpreise in Österreich - Plus 5,4 Prozent

Die Erzeugerpreise für die Industrie befinden sich weiter im Höhenflug. Im März 2011 stieg der entsprechende Index EPI um 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dies ist die höchste Teuerungsrate seit Bestehen der Erzeugerpreisstatistik, so die Statistik Austria. In den ersten zwei Monaten des Jahres hatte die Jahresteuerung 5,2 bzw. 5,3 Prozent betragen.

Steigende Preise für Energie und Chemie ließen den Index gegenüber dem Vormonat um 0,7 Prozent ansteigen. Vor allem Stahl und Roheisen (+20,2%), Chemie und Kunststoffe (+22,1%) sowie Nichteisen-Metalle (+21,6%) trieben die Preise nach oben.

Im Höhenflug befinden sich auch die Energiepreise. Sie wurden im Jahresabstand um kräftige zehn Prozent teurer und zogen auch gegenüber dem Vormonat Februar 2011 um 2,8 Prozent an. Die Preise für Dienstleistungen der Wärme- und Kälteversorgung erhöhten sich im März 2011 um 9,2 Prozent und für Strom um 3,8 Prozent.