Strabag dämmte Verluste im ersten Quartal ein

Österreichs größter Baukonzern Strabag SE hat seine Verluste im ersten Quartal 2014 etwas abgebaut. Das Betriebsergebnis (Ebit) verbesserte sich um 5 Prozent auf minus 163,74 Mio. Euro. Der Konzernverlust sank um 6 Prozent auf 132 Mio. Euro. Dank des milden Wetters erhöhte sich die Bauleistung um 10 Prozent auf 2,34 Mrd. Euro. Auch der Umsatz stieg um 10 Prozent, teilte der Konzern mit.

Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen verringerte sich der Verlust (Ebitda) heuer in den ersten drei Monaten gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 10 Prozent auf 69,91 Mio. Euro. Die Abschreibungen gingen um 1 Prozent zurück.

Wegen des nun abgeschlossenen Aktienrückkaufprogrammes sei die Anzahl der gewichteten ausstehenden Aktien von 103.018.317 auf 102.599.997 Stück zurückgegangen, geht aus der Ad-hoc-Mitteilung hervor. Der Verlust je Aktie (EPS) sank somit von 1,36 auf 1,29 Euro.

Im Gesamtjahr 2014 sind aber weder beim Umsatz noch bei der Bauleistung große Steigerungen zu erwarten - der Vorstand geht nach wie vor von einer gegenüber dem Vorjahr gleichbleibenden Bauleistung von 13,6 Mrd. Euro aus und rechnet mit einem Ebit von "zumindest 260 Mio. Euro". Das Umfeld sei angesichts des höheren Preisdrucks im europäischen Infrastrukturbau "herausfordernd". Die Bedingungen im privaten Hochbau seien aber "weiterhin solide" und "freundlich", vor allem in Deutschland.