ThyssenKrupp steckt weiter tief in den roten Zahlen
Erneut belasteten vor allem Verluste in den neuen Stahlwerken in Brasilien und den USA. Auch die vor dem Verkauf an den finnischen Konkurrenten Outokumpu stehende Edelstahlsparte schrieb hohe Verluste. Zudem musste ThyssenKrupp wegen des Preisverfalls von Ende 2011 einen heftigen Gewinnrückgang im lange boomenden europäischen Stahlgeschäft hinnehmen. Dagegen hielt sich der Technologiebereich mit dem Aufzuggeschäft, dem Großanlagenbau und der Autozuliefersparte recht stabil. Der operative Gewinn aus dem fortzuführenden Geschäft des Konzerns brach im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als 80 Prozent auf 76 Mio. Euro ein. Damit verfehlte das ThyssenKrupp die Erwartungen von Analysten. Zumindest zu den beiden enttäuschenden Vorquartalen gab es aber Verbesserungen.
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