ThyssenKrupps Edelstahl-Sparte auf Weg in Eigenständigkeit

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Die Edelstahlsparte des deutschen Mischkonzerns ThyssenKrupp befindet sich auf dem Weg in die Eigenständigkeit. Die Mutter trenne sich rechtlich von ihrem Edelstahl-Geschäft und schließe damit die organisatorischen Voraussetzungen für den angekündigten Verkauf ab, sagte Edelstahlsparten-Chef Clemens Iller der "Rheinischen Post".

Die Sparte, die bisher unter dem Namen "Stainless Global" firmiere, werde ab Samstag "Inoxum" heißen. Die ThyssenKrupp-Tochter ist der weltgrößte Hersteller von Edelstahl und beschäftigt 11.000 Mitarbeiter. Zuletzt machte die Edelstahlsparte einen Umsatz von 6 Milliarden Euro. Finanzinvestoren scheuen das Geschäft mit seinem Auf und Ab, das zudem stark von Rohstoffpreisen abhängig ist. Die Verkaufspläne der Sparte sind Teil des Konzernumbaus von ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger, um den hohen Schuldenberg des Unternehmens abzutragen.

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