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Euro in Nöten

Trichet: "Schwerste Krise seit 2. Weltkrieg"

Der EZB-Präsident fordert einen "Quantensprung" in der staatlichen Kontrolle.

Europas Finanzmärkte stecken nach Einschätzung von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet in einer dramatischen Krise - jetzt fordert er einen "Quantensprung" in der staatlichen Kontrolle. Nötig seien "wirksame Sanktionen bei Verstößen gegen den Stabilitäts-und Wachstumspakt", sagte Trichet dem Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" laut einer am Samstag veröffentlichten Vorausmeldung.

"Zweifelsohne" befinde man sich immer noch "in der schwierigsten Situation seit dem Zweiten Weltkrieg, vielleicht sogar seit dem Ersten", sagte er. "Wir erlebten und erleben wirklich dramatische Zeiten."