US-Börsen schließen mit moderaten Verlusten

Nach dem Beschluss der Euro-Finanzminister über das zypriotische Rettungspaket haben die New Yorker Aktienbörsen am Montag mit moderaten Verlusten geschlossen. Der Dow Jones Industrial Index ging um 62,05 Punkte oder 0,43 Prozent tiefer bei 14.452,06 Einheiten aus dem Handel.

Am Wochenende hatten die Euro-Finanzminister beschlossen, dass Hilfen zur Abwendung einer Pleite Zyperns nur gewährt werden sollen, wenn zypriotische Bankkunden mit einer Zwangsabgabe zur Rettung ihres Bankensektors beitragen. Darüber wird das zypriotische Parlament nun am Dienstag abstimmen. An den internationalen Finanzmärkten war die geplante Zwangsabgabe als Tabubruch aufgenommen worden und hatte die Furcht vor ähnlichen Schritten in anderen hoch verschuldeten Euro-Ländern geschürt.

Wie auch in Europa gehörten Bankenwerte zu den größten Verlierern. Aktien der Citigroup sanken um 2,20 Prozent, jene von Morgan Stanley um 2,50 Prozent. JPMorgan verloren 1,02 Prozent und Goldman Sachs fielen um 1,87 Prozent. Bank of America rückten zeitweise in die Gewinnzone vor, schlossen aber letztlich um 0,08 Prozent tiefer. Sollte das Thema Zypern auf der Agenda bleiben, könnte es aus Sicht von Börsianern eine harte Woche für den Bankensektor werden.

Gegen den Trend legten hingegen die Papiere von Apple um 2,72 Prozent zu. Analysten zufolge könnte der Elektronikkonzern seine Dividende um mehr als 50 Prozent anheben. Apple steht unter großem Druck der Aktionäre, einen Teil seiner liquiden Mittel von gut 137 Mrd. US-Dollar abzugeben.

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