US-Börsen schwächer Haushaltsstreit geht weiter

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Die New Yorker Aktienbörse hat am Dienstag mit klar schwächeren Kursen geschlossen. Im US-Haushaltsstreit gab es weiterhin keinen entscheidenden Durchbruch und die Verwaltung der Vereinigten Staaten liegt immer noch weitgehend lahm. Zudem enttäuschte der Empire-State-Index als wichtiger Konjunkturindikator.

Der Dow Jones gab 0,87 Prozent auf 15.168,01 Einheiten ab.

Das Weiße Haus lehnte einen Kompromissvorschlag der Republikaner ab, mit dem diese den Finanzstreit beenden wollten. Die Republikaner im Abgeordnetenhaus hatten an einem eigenen Entwurf gearbeitet, um das Schuldenlimit des Landes vorübergehend zu erhöhen und die Regierung für einige Monate mit einem Übergangsetat zu finanzieren. Zugleich weckte im Senat der Vorschlag eines überparteiliches Bündnisses Hoffnungen auf eine baldige Einigung.

Im Dow standen vor allem die Aktien von Johnson & Johnson sowie Coca-Cola im Fokus. Der US-Konsumgüter- und Medizintechnikkonzern hatte im dritten Quartal bei Umsatz und operativem Gewinn deutlich zugelegt und blickt nun etwas optimistischer auf das laufende Geschäftsjahr. Dazu trugen vor allem gute Geschäfte mit neuen Medikamenten bei. Die Johnson & Johnson-Aktie gewannen 0,14 Prozent.

Die Papiere von Coca-Cola schlossen mit minus 0,66 Prozent. Zwar hatten sich in Südeuropa die Verbraucher mit dem Kauf von Cola und anderen Softdrinks zurückgehalten, dafür hatte der US-Konzern aber seinen Absatz in anderen Regionen, insbesondere in der Heimat, gesteigert.

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