US-Börsen zur Eröffnung erneut schwächer erwartet

Für die Wall Street zeichnet sich zur Wochenmitte erneut ein schwächerer Auftakt ab. Als größten Belastungsfaktor machen Börsianer die Ungewissheit über den weiteren geldpolitischen Kurs der US-Notenbank Fed aus. Der Future auf den Dow Jones Industrial notierte gut eine halbe Stunde vor Handelsstart 0,60 Prozent tiefer.

Die Berichtssaison sei nun fast vorüber, damit kehre eine gewisse Nervosität am Markt zurück, kommentierte ein Stratege. Konjunkturthemen würden wieder stärker gewichtet. Entsprechend schauten Marktteilnehmer verstärkt auf US-Daten und deren mögliche Auswirkung auf den weiteren Kurs der Fed. Ähnlich lautet die Markteinschätzung von Arkadius Barczynski, Marktanalyst beim Brokerhaus GKFX: "Die Marktteilnehmer haben Angst, dass es schon dieses Jahr einen Richtungswechsel in der US-Geldpolitik geben wird."

Auf Unternehmensseite stehen unter anderem die Titel von Starbucks und Mondelez im Fokus. Während die Papiere der Kaffeekette vorbörslich etwa eineinhalb Prozent fielen, legten die Aktien von Mondolez, der früheren Kraft Foods, um annähernd drei Prozent zu. Ein seit drei Jahren schwelender Streit um abgepackten Kaffee kommt Starbucks teuer zu stehen. Die amerikanische Kaffeehaus-Kette soll annähernd 2,8 Milliarden Dollar (2,1 Mrd. Euro) an Mondolez zahlen. Das habe ein Schlichter entschieden, teilten die beiden Firmen am Dienstag (Ortszeit) unabhängig voneinander mit.

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