US-Börsen zur Eröffnung mit Gewinnen erwartet

Dank beschwichtigender Aussagen von Russlands Präsident Wladimir Putin dürfte der US-Aktienmarkt am Dienstag seine Gewinne vom Vortag ausbauen. Die Rede des Kreml-Chefs zum Ausgang des Referendums auf der Krim und zu westlichen Sanktionen spreche gegen eine Eskalation der Krise in der Ukraine, sagten Händler.

Der Future auf den Dow Jones Industrial gewann eine halbe Stunde vor dem Börsenstart 0,35 Prozent.

Vor dem Beginn der zweitägigen Zinssitzung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) richten sich die Blicke der Anleger auch wieder vermehrt auf wirtschaftliche Daten. Die Wohnungsbaubeginne waren im Februar unerwartet wieder gefallen, die Baugenehmigungen stiegen hingegen deutlich stärker als erwartet. Sinkende Energiepreise dämpften die Inflation in der weltweit größten Volkswirtschaft: Die Teuerungsrate fiel im Februar von 1,6 Prozent im Vormonat auf 1,1 Prozent. Das gibt der Fed Spielraum für eine weiter lockere Geldpolitik.

Bei Einzelwerten gab es kaum kursbewegende Nachrichten. Hewlett-Packard zogen vorbörslich um mehr als zwei Prozent an. Händlern verwiesen auf eine Kaufempfehlung der britischen Bank Barclays. Der Computerbauer habe im Servermarkt dem Konkurrenten IBM Marktanteile abluchsen können, so die Experten. Aktien von Cisco Systems hingegen lagen vor dem Start fast ein Prozent im Minus. Die Barclays-Analysten hätten bei den Papieren des Netzwerkspezialisten ihre Kaufempfehlung gestrichen.

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