US-Haushalt streicht mit Citi-Rettung 12 Milliarden Dollar ein

Die Rettung der Großbank Citigroup während der Finanzkrise hat dem amerikanischen Steuerzahler unter dem Strich einen Gewinn von zwölf Mrd. Dollar beschert. Die Regierung verkaufte am Montag ihre letzten Aktien an dem Institut zu einem Preis von 4,35 Dollar je Titel.

Die Rettung der Großbank Citigroup während der Finanzkrise hat dem amerikanischen Steuerzahler unter dem Strich einen Gewinn von zwölf Mrd. Dollar beschert. Die Regierung verkaufte am Montag ihre letzten Aktien an dem Institut zu einem Preis von 4,35 Dollar je Titel.

Man habe die Chance genutzt, für den Steuerzahler einen beträchtlichen Gewinn zu erzielen und künftige Risiken zu vermeiden, erklärte das Finanzministerium. Die Citigroup war einst der Stolz der New Yorker Finanzwelt. In der Finanzkrise wäre das Institut aber ohne die Hilfen der Regierung pleitegegangen. Im Rahmen des Troubled Asset Relief Programs (Tarp) investierte die US-Regierung in den Jahren 2008 und 2009 insgesamt 45 Mrd. Dollar in das Unternehmen.

Die Citigroup muss künftig wieder auf eigenen Beinen stehen. Das Unternehmen ist allerdings noch nicht ganz frei vom Einfluss des Staates: Die Regierung besitzt auch Bezugsrechte für Citi-Aktien. Die Scheine könnten von der Bank zurückgekauft oder versteigert werden.