US-Kaufhausbetreiber Sears schließt bis zu 120 Läden

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Nach einem enttäuschenden Weihnachtsgeschäft macht der US-Kaufhausbetreiber Sears 100 bis 120 seiner Läden dicht. Auch die Discount-Tochter Kmart ist betroffen. Es sei aber noch nicht endgültig entschieden, welche Standorte geschlossen würden, teilte Sears mit.

Das Unternehmen ist mit mehr als 4.000 Läden einer der größten Einzelhändler in den USA und Kanada. Anders als die meisten Wettbewerber konnte Sears nicht von der wieder aufgeflammten Kauflust der amerikanischen Verbraucher profitieren. Zuletzt sei vor allem die Nachfrage nach Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräten und Mode rückläufig gewesen, gab Sears bekannt. Die vergleichbaren Verkäufe schrumpften im aktuellen Quartal um 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Sears wird nun eine Abschreibung von 1,6 bis 2,4 Mrd. Dollar vornehmen, weil sich erwartete Steuervorteile nach dem mageren Geschäft in Luft auflösen und sich Firmenbesitz als weniger wertvoll denn ursprünglich gedacht herausstellt.

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