Rekord-Finanzierung

OpenAI vor gigantischem Börsengang

Der KI-Pionier OpenAI hat eine der größten privaten Finanzierungsrunden der Geschichte abgeschlossen. Das Unternehmen sammelte 122 Milliarden Dollar von Investoren ein, die Bewertung erhöht  sich auf 852 Milliarden Dollar. 

Die Finanzierungsrunde von OpenAI wurde von einem Bündnis aus Technologiegiganten angeführt. Amazon steuerte 50 Milliarden Dollar bei, während Nvidia und SoftBank jeweils 30 Milliarden Dollar investierten. Ein Großteil des Amazon-Investments – 35 Milliarden Dollar – ist jedoch an Bedingungen geknüpft: Das Geld fließt erst, wenn OpenAI an die Börse geht oder den technologischen Meilenstein der allgemeinen künstlichen Intelligenz (AGI) erreicht. Auch Microsoft, langjähriger Partner von OpenAI, beteiligte sich an der Runde.

Neben den Tech-Riesen zählen weitere namhafte Investoren wie Andreessen Horowitz, Sequoia Capital, BlackRock, Fidelity und Temasek zu den Geldgebern.

Erstmals Privatanleger dabei

Erstmals in der Unternehmensgeschichte konnten auch Privatanleger über Bankkanäle investieren. Auf diesem Weg wurden mehr als drei Milliarden Dollar eingesammelt. OpenAI-Finanzchefin Sarah Friar betonte, das Unternehmen wolle den Menschen nicht nur Zugang zur Technologie, sondern auch zum wirtschaftlichen Aufschwung verschaffen, den sie antreibt.

Börsengang für heuer in Sicht

Ein Börsengang zeichnet sich ab. OpenAI hat intern das vierte Quartal 2026 als möglichen IPO-Zeitpunkt ins Auge gefasst. Finanzchefin Friar bezeichnete einen Börsengang als "Vertrauensbildung" für ein Unternehmen und stellte klar, dass OpenAI "börsenfähig" sein müsse. Analysten erwarten, dass der Börsengang zu einer Bewertung von einer Billion Dollar führen könnte.

Die Finanzierungsspritze verschafft OpenAI den nötigen Spielraum für den massiven Ausbau seiner Infrastruktur: Vor allem Rechenzentren und Chips – um die steigende Nachfrage von Privatnutzern und Unternehmen zu decken.

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