Vier Milliarden-Gebote für Vivendi-Tochter GVT

Der französische Medienkonzern Vivendi hat Insidern zufolge vier Gebote von mehr als 6 Mrd. Euro für seine brasilianische Telekom-Tochter GVT erhalten. Unter den Interessenten seien die mexikanische America Movil, DirecTV und eine Gruppe von Investmentfonds, wie die Nachrichtenagentur Reuters von zwei mit dem Vorgang vertrauten Personen erfuhr.

Ein weiterer Eingeweihter erklärte, auch Liberty Global habe ein Gebot abgegeben. Zuvor hieß es aus Kreisen, dass Vivendi einen Erlös von 7 Mrd. Euro anpeilt. Mit dem Verkauf will das Unternehmen seinen Schuldenberg abtragen und unter dem Druck seiner Anteilseigner dem Aktienkurs auf die Sprünge helfen. Ursprünglich hatte Vivendi versucht, den Computerspiel-Hersteller Activision Blizzard zu veräußern, erhielt jedoch kein zufriedenstellendes Offert. Vivendi hatte sich GVT 2009 für 2,9 Mrd. Dollar gesichert und dabei Telefonica überboten.

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