VIG-Gewinn von 587 Mio. auf 350 Mio. Euro gefallen

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Die börsennotierte Vienna Insurance Group (VIG) hat 2013 rund 350 Mio. Euro Gewinn vor Steuern erwirtschaftet, nach 587,4 Mio. Euro im Jahr davor. Die unkonsolidierten Prämien gingen um 4,9 Prozent auf 9,4 Mrd. Euro zurück. Der Vorstand will die Dividende trotzdem von zuletzt 1,20 Euro auf 1,30 Euro erhöhen.

Bereinigt um Sondereffekte hätten die Prämien um 2,2 Prozent zugelegt, teilte die VIG mit. Auch wäre das "normalisierte operative Ergebnis" ohne Einmaleffekte in Italien und Rumänien mit etwa 580 Mio. Euro auf Vorjahresniveau gelegen, rechnete die VIG vor.

Der Rückgang der Prämien sei im Wesentlichen durch die gezielte Verringerung des kurzfristigen Einmalerlagsgeschäfts in Polen und die Verringerung des Kfz-Geschäfts in Italien und Rumänien entstanden. Ein Prozentpunkt sei auf Währungseffekte, vor allem die Abwertung der tschechischen Krone zurückzuführen.

Das Segment "Übrige Märkte" brachte mehr als eine Mrd. Euro an Prämien, im Schaden/Unfall gingen die Prämien um 1,2 Prozent zurück. In der Lebensversicherung sanken die Prämien um 9,3 Prozent, ohne die Reduktion der Einmalerläge in Polen hätte es hier ein Plus von 2 Prozent gegeben.

Mit der Anhebung der Dividende würde sich eine Dividendenrendite von rund 3,6 Prozent ergeben, wird CEO Peter Hagen in der Aussendung zitiert. Zugleich erinnert die VIG, dass alle Geschäftszahlen auf unkonsolidierten vorläufigen Zahlen beruhen. Am Mittwoch werden die Zahlen in einer Pressekonferenz im Detail erläutert.

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