VIG prüft mehrere Klein-Akquisitionen: 1,5 Mrd. Euro in "Kriegskasse"

Die Vienna Insurance Group (VIG) prüft derzeit zwei, drei kleinere Zukäufe. Dabei liege der mögliche Kaufpreis in jeweils zweistelliger Millionen-Euro-Höhe, sagte VIG-Chef Peter Hagen am Mittwoch vor Journalisten. Man sehe sich laufend etwas an. Seit Anfang 2000 habe die VIG mehr als 40 Gesellschaften übernommen, aber mindestens die doppelte Zahl abgelehnt.

Speziell im Fokus hat Hagen die Region mit Baltikum, Polen, Ukraine, Rumänien und Bulgarien, für die mittel- bis langfristig das stärkste Wachstumspotenzial gesehen wird. Wie zu Jahresbeginn habe die VIG auch jetzt rund 1,5 Mrd. Euro für mögliche Akquisitionen in der "Kriegskasse", so Hagen.

Mittlerweile sei der Marktanteil der VIG in ihren Märkten (inklusive Österreich) bereits auf knapp 20 Prozent geklettert, verwies der Konzernchef auf nun vorliegende neue Daten zum Erstsemester. Im Sommer hatte Hagen den Anteil im Halbjahrspressegespräch noch mit 17 Prozent beziffert.

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