voestalpine erwartet stabiles Winter-Stahlgeschäft

Der oberösterreichische Stahlkonzern voestalpine rechnet trotz der trüberen Konjunkturaussichten auch im Winter mit einer stabilen Stahlnachfrage. Die Auslastung im Stahlgeschäft werde in den kommenden Monaten weiter bei mindestens 95 Prozent liegen, ist voestalpine-Chef Wolfgang Eder zuversichtlich. Damit hebt sich der Linzer Konzern von vielen seiner Wettbewerber ab, die wegen der geringen Nachfrage im Zuge der Konjunkturabkühlung vor Werksschließungen stehen.

Die voestalpine ist nicht im Massenstahlmarkt tätig, sondern beliefert Kunden mit Spezialstahl und fertigt Produkte wie Pipeline-Röhren oder Autokarosserieteilen. Damit kann sich das Unternehmen dem Preiskampf am europäischen Markt teilweise entziehen. Ab Anfang 2013 dürfte die Stahlindustrie davon profitieren, dass Kunden ihre leergefegten Lager wieder füllen müssten, erwartet Eder.

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