Volkswagen will Partnerschaft mit Suzuki retten

Volkswagen (VW) bemüht sich nach den von Suzuki geäußerten Trennungsabsichten um eine Rettung der Partnerschaft. Das gesamte Management einschließlich des mächtigen VW-Aufsichtsratschefs Ferdinand Piech war am Montagabend im Vorfeld der wichtigen Automesse IAA in Frankfurt bemüht, eine weitere Eskalation des Streits mit den Japanern zu verhindern.

Konzernchef Martin Winterkorn sagte im Anschluss an eine Präsentation von neuen Automodellen, dass man sich "in schwierigen Verhandlungen" mit Suzuki befinde. Daher wolle er sich zunächst nicht öffentlich zu dem Thema äußern. Ähnlich zugeknöpft gab sich Piech.

Der japanische Kleinwagen- und Motorradspezialist hatte zuvor die vor knapp zwei Jahren eingegangene Allianz aufgekündigt. Suzuki-Chef Osamu Suzuki bot den Wolfsburgern an, die von VW gehaltenen Aktien zurückzukaufen. VW hatte die Japaner am Wochenende des Vertragsbruchs bezichtigt und ihnen eine mehrwöchige Frist eingeräumt, um "diesen Sachverhalt zu korrigieren".