VW schließt Abkommen mit Scania-Gewerkschaften ab

Volkswagen will bei der geplanten Komplettübernahme seiner Lkw-Tochter Scania keine Arbeitsplätze abbauen. Ein mit den Gewerkschaften bei Scania und dem VW-Konzernbetriebsrat unterzeichnetes Abkommen sichere den Bestand des schwedischen Unternehmens zu, teilte der Wolfsburger Autobauer mit.

Im Einzelnen sieht die Vereinbarung vor, dass es keine Verlagerung von Produktion ohne Zustimmung der Arbeitnehmervertreter geben kann, dass der Hauptsitz von Scania Södertelje und die Forschung und Entwicklung dort in vollem Umfang erhalten bleibt.

Volkswagen hatte bereits bei seinem Übernahmeangebot für die Minderheitsaktionäre im Februar den Fortbestand der Arbeitsplätze im Grundsatz zugesichert. Das nun geschlossene Abkommen gilt als vertrauensbildende Maßnahme, um die Wogen gegen eine Komplettübernahme in Schweden zu glätten.

VW hält zusammen mit seiner Tochter MAN gut 60 Prozent des Kapitals und knapp 90 Prozent der Stimmrechte von Scania. Die Komplettübernahme will sich Europas größter Autobauer 6,7 Mrd. Euro kosten lassen. Das Angebot läuft noch bis zum 25. April.

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