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Teuerung

Inflation in Eurozone zog auf 5,1 Prozent an

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 Experten hatten für den Jänner mit einer Teuerung im Jahresabstand von nur 4,4 Prozent gerechnet 

Die Inflation im Euroraum ist zu Jahresbeginn überraschend weiter gestiegen. Dienstleistungen und Waren kosteten im Jänner durchschnittlich um 5,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch auf Basis vorläufiger Daten mitteilte. Experten hatten mit einer Beruhigung auf 4,4 Prozent - nach 5,0 Prozent im Dezember - gerechnet.

Damit entfernt sich die Inflation noch weiter vom Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB), die eine Rate von 2,0 Prozent als optimalen Wert für die Wirtschaft anpeilt. Für die EZB, die am Donnerstag wieder den geldpolitischen Kurs absteckt, dürfte dies eine negative Überraschung sein. Nach dem vom EZB-Stab entworfenen Szenario wird sich die Inflation 2022 stabilisieren und es schrittweise zu einem Rückgang der Teuerungsrate kommen.

Haupttreiber der Inflation sind die stark gestiegenen Preise für Energie. Dafür mussten Konsumentinnen und Konsumenten im Jänner im Schnitt um 28,6 Prozent mehr bezahlen als vor Jahresfrist. Im Dezember lag die Teuerung bei 25,9 Prozent. Ohne Energie hätten die Verbraucherpreise im Jänner nur um 2,6 Prozent zugelegt.

Unverarbeitete Lebensmittel verteuerten sich um 5,2 Prozent und damit ebenfalls stärker als im Dezember - mit damals plus 4,7 Prozent.
 

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