Wiener Börse am Vormittag etwas schwächer

Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch im Frühhandel mit etwas tieferen Notierungen gezeigt. Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 2.377,42 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 0,24 Prozent.

Auch das europäische Umfeld tendierte leichter. Vor der am Abend erwarteten Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed herrscht Zurückhaltung an den Aktienmärkten, hieß es von Marktteilnehmern. Vor allem von der anschließenden Pressekonferenz des Fed-Chefs Ben Bernanke erhoffen sich Investoren neue Hinweise bezüglich des weiteren Kurses der Fed, vor allem was eine mögliche Einschränkung des Anleihenkaufprogramms betrifft.

In Wien blieb die Nachrichtenlage bisher sehr ruhig. Kursverluste gab es unter anderem bei Telekom Austria (minus 0,31 Prozent auf 5,13 Euro) zu verzeichnen. Die Analysten der Berenberg Bank haben ihr Kursziel für die Aktien leicht von 4,50 auf 4,20 Euro gesenkt. Das Anlagevotum "Sell" blieb dagegen unverändert.

Etwas schwächer starteten zudem Bankwerte in den Handel. Im Einklang mit einem leichteren europäischen Branchenumfeld ermäßigten sich Erste Group um minimale 0,02 Prozent auf 24,07 Euro und Raiffeisen gaben 0,40 Prozent auf 24,85 Euro ab.