Wiener Börse geht etwas fester ins Wochenende

Die Wiener Börse ist am Freitag in einem wenig bewegten europäischen Umfeld mit höheren Notierungen ins Wochenende gegangen. Der ATX stieg um moderate 0,31 Prozent auf 2.416,85 Einheiten.

Ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückten zum Wochenschluss die monatlichen US-Arbeitsmarktdaten. Diese enttäuschten am Markt, obwohl die Arbeitslosenquote im Juli von 7,6 auf 7,4 Prozent und damit auf den niedrigsten Stand seit Ende 2008 gesunken ist. Allerdings fielen die Zahlen zum Jobaufbau sowie zu den Stundenlöhnen schwächer als erwartet aus. Die Daten sorgten jedoch nicht für nennenswerte Kursbewegungen an den Börsen.

Klar im Plus schlossen Wienerberger, die Titel legten um 3,09 Prozent auf 10,51 Euro zu und waren damit nach AT&S (plus 3,90 Prozent auf 8,00 Euro) zweitstärkster Wert im Wiener prime market. Die Ratingagentur Moody's hat das CFR-Rating (Corporate Family Rating) des Ziegelkonzerns von Ba2 auf Ba3 gesenkt.

Auch für den Verbund hat Moody's erneut den Daumen gesenkt. Am Freitag wurde das Rating für den Versorger um eine Stufe von A3 auf Baa1 herabgesetzt, nachdem es erst im April eine Abstufung von A2 auf A3 gegeben hatte. Der Ausblick bleibt dieses Mal stabil. Moody's begründete das Downgrading mit den Entwicklungen an den europäischen Energiemärkten. Verbund erhöhten sich bis Handelsschluss um 0,88 Prozent auf 14,95 Euro.

AMAG legten 0,54 Prozent auf 20,34 Euro zu, nachdem das Unternehmen in der Früh Zahlen für das erste Halbjahr 2013 vorgelegt hatte. Die Alu-Schmiede litt unter dem niedrigen Preis des Industriemetalls. Nach Ertragssteuern stand ein Gewinn von 34 Mio. Euro zu Buche, nach 39,4 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2012.