Wiener Börse schließt knapp behauptet

Die Wiener Börse hat am Dienstag behauptet geschlossen. Der ATX fiel minimal um 0,04 Prozent auf 2.345,10 Einheiten. Der Handel verlief am Dienstag weitgehend ruhig. Viele Marktteilnehmer dürften die Entwicklung der Ukraine-Krise, das Ergebnis der US-Notenbank-Sitzung und die anlaufende Berichtssaison abwarten, hieß es.

Bei höherem Volumen gesucht waren am Dienstag CA Immo (plus 1,62 Prozent auf 15,35 Euro) und OMV (plus 0,60 Prozent auf 30,79 Euro). Die größten Gewinner im prime market waren EVN (plus 2,36 Prozent) und Valneva (plus 2,29 Prozent).

Tagesverlierer im prime market waren FACC mit einem Minus von 3,04 Prozent auf 8,30 Euro. Beim seit 25. Juni in Wien börsennotierten Luftfahrtzulieferer wurde die Mehrzuteilungs-Option (Greenshoe) beim Börsengang nicht ausgeübt, wie das Unternehmen am Montag mitgeteilt hatte. Der Ausgabekurs der Aktie lag bei 9,50 Euro. Größere Abgaben gab es auch in Strabag (minus 2,69 Prozent).

Mit Spannung erwartet werden an den Börsen nun Details zu den geplanten weiteren EU-Sanktionen gegen Russland. Die 28 EU-Staats- und Regierungschefs haben am Dienstag offenbar Einigkeit über die Wirtschaftssanktionen erzielt. Unterdessen mehren sich die Warnungen von Experten vor negativen Auswirkungen der Sanktionen auf Europas Wirtschaft.

Impulse erwarten Börsianer auch vom Ergebnis der US-Notenbanksitzung am Mittwoch und dem US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Für Bewegung könnte auch die in Wien anlaufende Ergebnisberichtssaison sorgen. Im Wochenverlauf stehen unter anderen Zahlen von Verbund, der Erste Group und Immofinanz an.