Wiener Börse schließt knapp im Minus

Die Wiener Börse hat am Dienstag leicht nachgegeben. Der ATX fiel um 0,24 Prozent auf 2.888,79. Nach einem festen Verlauf drehte der Markt wie andere Börsen auch im Späthandel ins Minus. Händler erklärten die Verluste teilweise mit den Ölpreisanstiegen angesichts der Lage in Libyen und damit verbundenen Inflations- und Zinserhöhungsängsten.

Unter Druck kamen die Bankenschwergewichte Erste Group (minus 1,96 Prozent auf 37,50 Euro) und Raiffeisen (minus 2,14 Prozent auf 42,57 Euro). Strabag verloren 2,44 Prozent auf 20,79 Euro.

Gesucht waren OMV und gewannen 1,22 Prozent auf 31,18 Euro. Händler sprachen von einer Gegenbewegung nach den jüngsten Verlusten der Aktie vor dem Hintergrund des Libyen-Engagement des Konzerns. Gute Nachfrage gab es auch in Wienerberger (plus 2,20 Prozent auf 15,32 Euro). Intercell befestigten sich trotz der gemeldeten Verluste um 0,54 Prozent auf 8,72 Euro. Die Aktie hatte die schlechten Zahlen mit ihren jüngsten Kurseinbrüchen schon antizipiert, sagten Händler.