Wiener Börse schließt mit Verlusten

Die Wiener Börse hat am Mittwoch bei schwachem Volumen mit Verlusten geschlossen. Der ATX fiel 8,8 Punkte oder 0,37 Prozent auf 2.373,75 Einheiten.

Nach einem gut behaupteten Frühhandel rutschte der ATX am Nachmittag in die Verlustzone. Für Belastung sorgten insbesondere die enttäuschenden Konjunkturdaten aus den USA, die auch an der Wall Street für Kursrückgänge sorgten. Auf europäischer Ebene richtet sich die Aufmerksamkeit indessen zunehmend auf die Europäische Zentralbank (EZB), die am morgigen Donnerstag über den Leitzins entscheiden wird.

Von Unternehmensseite rückten die Aktien der Vienna Insurance Group (VIG) nach der Vorlage von Jahreszahlen in den Fokus. Der Versicherungskonzern schloss das Geschäftsjahr 2012 mit einem Rekordgewinn ab. Zudem wird die Dividende auf 1,20 Euro je Aktie angehoben, nach 1,10 Euro im Jahr davor. Die VIG-Aktien büßten trotzdem ein und sanken um 0,28 Prozent auf 37,14 Euro. Stärkster Wert im Wiener prime market waren unterdessen die Papiere des VIG-Branchenkollegen UNIQA, die um deutliche 3,95 Prozent auf 10,40 Euro zulegten.

Nach unten ging es hingegen für die Stahlwerte von voestalpine, die sich um 1,08 Prozent auf 23,37 Euro ermäßigten. Börsianer verwiesen zur Begründung der Kursschwäche auf eine Studie der Schweizer Bank UBS, die den "Global Materials"-Sektor auf "Neutral" abgestuft hatte. Der Stahlsektor präsentierte sich europaweit mehrheitlich schwach.