Wiener Börse schließt nach S&P-Warnschuss etwas leichter

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag mit etwas leichteren Notierungen beendet. Der ATX verlor bis Handelsschluss um 0,17 Prozent auf 1.868,71 Einheiten.

Belastet von der Warnung der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P), die Bonität von 15 Eurostaaten - darunter Österreich - herabzustufen, war das heimische Börsenbarometer mit deutlichen Abschlägen in den Handel gestartet, bevor es seine Verlaufsverluste im Vormittagshandel klar eingrenzen konnte. Ein Händler in Wien sprach von einem "leichten Rebound", der auch die übrigen Leitbörsen Europas erfasste.

Zumtobel schwächten sich nach der Vorlage der Zwischenbilanz um 5,21 Prozent ab. OMV schlossen indes um 2,34 Prozent höher. Zum einen prüft der OMV-Konzern den Verkauf des Tankstellen- und Kundengeschäfts in Kroatien und Bosnien, zum anderen teilte die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) mit, dass der OMV-Kernaktionär IPIC aus Abu Dhabi die Aufstockung seiner Beteiligung an der OMV auf zumindest 25 Prozent angekündigt hat.