Wiener Börse schließt tiefrot, Griechenland belastet

Tiefrot hat die Wiener Börse die Sitzung am Mittwoch bei gutem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Die Unsicherheiten rund um Griechenland sowie die steigenden Renditen am spanischen Anleihemärkten haben europaweit für deutliche Kursverluste gesorgt, hieß es. Der ATX fiel 2,59 Prozent auf 2.029,80 Einheiten.

Unter dem negativen Marktsentiment litten unter anderem Bankwerte. So waren in Erste Group (minus 4,45 Prozent auf 16,10 Euro) und Raiffeisen (minus 2,47 Prozent auf 24,50 Euro) starke Kursverluste zu beobachten.

Daneben belasteten die Abschläge in OMV (minus 4,55 auf 24,00 Euro) den ATX. Auch die soliden Quartalsergebnisse konnten keine Zuversicht unter den Anlegern schüren. Die Erlöse des Öl- und Gaskonzerns stiegen um 28 Prozent auf 10,4 Mrd. Euro und das operative Ergebnis (Ebit) zog dank hoher Ölpreise sowie eines Anstiegs im Gasabsatz um zwölf Prozent auf 912 Mio. Euro an.

Nach Zahlen schlossen auch Wienerberger mit einem klaren Minus von 2,38 Prozent auf 8,23 Euro.