Wiener Börse schließt erneut sehr schwach

Die Wiener Börse hat am Freitag ihre Talfahrt weiter fortgesetzt und deutlich verloren. Der ATX fiel um 2,05 Prozent auf 2.080,84 Punkte. Der Index rutschte damit auf den tiefsten Stand seit rund zwei Jahren. Belastet wurde die Börse weiter von den weltweiten Konjunkturängsten und der europäischen Schuldenkrise.

Nach deutlichen Verlusten im Frühhandel konnte der Markt am Nachmittag aber so wie andere Börsen auch sein Minus etwas eingrenzen. Positiv wirkte vor allem die überraschend stabile Eröffnung der US-Börsen am Nachmittag.

Stark unter Druck kamen vor dem Hintergrund der Schuldenkrise erneut die Bankenwerte Erste Group (minus 4,82 Prozent auf 23,30 Euro) und Raiffeisen (minus 3,86 Prozent auf 25,16 Euro). Größere Abgaben gab es auch in Wienerberger (minus 6,29 Prozent) und voestalpine (minus 4,00 Prozent). Gegen den Trend gesucht waren die beiden Versorger-Werte EVN (plus 5,67 Prozent) und Verbund (plus 1,76 Prozent) sowie nach Vorlage von Halbjahreszahlen die Post-Aktie.