Wiener Börse startet schwächer, Syrien im Fokus

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Die Wiener Börse ist am Mittwoch mit Verlusten in die Sitzung gestartet. Der ATX stieg bis 9.45 Uhr um 0,55 Prozent auf 2.432,01 Punkte. Die Ängste vor einer Eskalation des Syrien-Konflikts sorgten für Unsicherheit an Europas Börsen.

Eine Woche nach dem mutmaßlichen Giftgaseinsatz steht ein Militärschlag des Westens gegen das syrische Regime offenbar unmittelbar bevor. Der Sender NBC berichtete, Raketenangriffe auf Ziele in dem Land könnten bereits am Donnerstag beginnen.

Größere Abgaben gab es im Frühhandel vor allem in Wienerberger (minus 3,08 Prozent auf 11,00 Euro) und voestalpine (minus 1,61 Prozent auf 32,10 Euro). Bei höherem Volumen schwach zeigten sich auch Telekom Austria (minus 2,08 Prozent auf 5,47 Euro).

Gegen den Trend gesucht waren OMV und stiegen bei gutem Volumen um 0,90 Prozent auf 35,79 Euro. Auch an anderen Börsen in Europa konnten Ölwerte zulegen. Die Ölpreise waren vor dem Hintergrund des Syrien-Konflikts zuletzt deutlich gestiegen. Der Preis für US-Öl erreichte in der Früh den höchsten Stand seit Mai 2011.

Konjunkturdaten und Unternehmensergebnisse spielten am Mittwochvormittag nur kaum eine Rolle. So bewegten sich Conwert (plus 0,48 Prozent) und CA Immo (minus 0,18 Prozent) nach Vorlage von Ergebnissen kaum.

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