Wiener Rentenmarkt am Nachmittag mit Verlusten

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Der Wiener Rentenmarkt ist am Dienstagnachmittag unter Druck geraten. Am langen Ende waren die Verluste der Bundespapiere mit bis zu minus 0,45 Prozent stärker ausgeprägt wie bei kurzfristigeren Staatsanleihen. Auch die deutschen Staatsanleihen sind am Dienstag im Zuge einer guten Börsenstimmung spürbar abgesackt.

Am Markt war von einer leichten Entspannung in der Euro-Schuldenkrise die Rede. Händler verwiesen unter anderem auf eine Auktion spanischer Geldmarktpapiere: Das Krisenland konnte sich am Dienstag zu wesentlich geringeren Zinsen refinanzieren als binnen Monatsfrist. Auch an den Sekundärmärkten, wo umlaufende Staatstitel gehandelt werden, setzte sich die Erholung fort. Hier wirkt seit Tagen die Ankündigung der Europäischen Zentralbank (EZB), kurzlaufende Anleihen finanzschwacher Euroländer kaufen zu wollen, sofern sich die Staaten unter den Rettungsschirm EFSF flüchten und strikte Spar- und Reformauflagen einhalten.

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