Wiener Rentenmarkt im Späthandel ohne Richtung

Der Wiener Rentenmarkt hat am frühen Dienstagabend ohne klare Tendenz notiert. Die Renditen der langjährigen Benchmark-Staatsanleihen erhöhten sich, während diejenigen der kurzfristigen sanken.

Gegen 17.30 Uhr notierte die Leitemission am europäischen Rentenmarkt, der deutsche Euro-Bund Future mit Dezember-Termin, mit 140,64 um 37 Basispunkte unter dem Schluss-Stand vom Vortag (141,01). Heute früh notierte der Rentenfuture mit 140,67. Das Tageshoch lag bisher bei 140,99, das Tagestief bei 140,53, die Tagesbandbreite umfasst damit bisher 46 Basispunkte. In Frankfurt wurden bisher etwa 628.272 Dezember-Kontrakte gehandelt.

Die Rendite der 30-jährigen heimischen Bundesanleihe lag am Nachmittag bei 2,96 (zuletzt: 2,92) Prozent, die der zehnjährigen Benchmark-Anleihe bei 1,96 (1,95) Prozent, jene der fünfjährigen bei 0,49 (0,55) Prozent und die Rendite der zweijährigen Emission betrug 0,07 (0,43) Prozent. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Benchmark-Anleihe betrug für die 30-jährige Bundesanleihe am Nachmittag 24 (zuletzt: 22) Basispunkte. Die zehnjährige Referenz-Bundesanleihe lag 37 (34) Basispunkte über der deutschen Zinskurve. Für die fünfjährige errechnet sich ein Rendite-Abstand von 29 (22) Basispunkten und für die zweijährige ein Aufschlag von einem (-27) Punkte gegenüber der vergleichbaren deutschen Anleihe.

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