Wiener Rentenmarkt im Späthandel unverändert

Der Wiener Rentenmarkt hat am Montag kaum verändert notiert. Lediglich bei den langfristigen Bundesanleihen gab es minimale Renditeaufschläge zu beobachten.

Zahlen zur Inflation in der Eurozone blieben ohne große Auswirkungen. Die Euro-Inflation blieb aufgrund günstiger Energiepreise auf Niedrigniveau. Die jährliche Teuerungsrate betrug im Juni - wie schon im Mai - 0,5 Prozent, teilte Eurostat in einer ersten Schätzung mit. Einen überraschenden Anstieg von 0,7 Prozent im Vormonat auf 0,8 Prozent im Juni gab es hingegen bei der Kernrate, die stark schwankende Komponenten wie Energie und Lebensmittel ausklammert.

Unterdessen hat sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der US-Region Chicago im Juni etwas stärker als erwartet eingetrübt. Der Indikator fiel von 65,5 Punkten im Vormonat auf 62,6 Zähler. Analysten hatten nur mit einem Rückgang auf 63,0 Punkte gerechnet. Die Häuserdaten wiederum haben überraschend zugelegt. Die sogenannten schwebenden Hausverkäufe kletterten um 6,1 Prozent, erwartet wurden lediglich 1,5 Prozent.

Um 16.15 Uhr notierte die Leitemission am europäischen Rentenmarkt, der deutsche Euro-Bund Future mit Juni-Termin, mit 146,93 um einen Basispunkt über dem Schluss-Stand vom Vortag (146,92). Heute Früh notierte der Rentenfuture mit 147,01. Das Tageshoch lag bisher bei 147,13, das Tagestief bei 146,77, die Tagesbandbreite umfasst damit bisher 36 Basispunkte. In Frankfurt wurden bisher etwa 323.951 Juni-Kontrakte gehandelt.