Wiener Städtische verkauft Porr-Anteile
Wiener-Städtische-Generaldirektor Robert Lasshofer sagte dazu heute zur APA, das Unternehmen wolle sich auf das Kerngeschäft konzentrieren. Dazu kämen aktuell auch noch die geplanten neuen Eigenkapitalregeln für Versicherungen ("Solvency II"). Dabei ist eine höhere Eigenkapitalunterlegung für Aktien vorgesehen. Diese Überlegung habe mitgeschwungen.
Die verbleibenden 2,13 Prozent werde man aus heutiger Sicht behalten, wenn es aber Opportunitäten gebe, werde man diese überlegen. Beim Verkehrsbüro, an dem die Wiener Städtische mehr 35 Prozent hält, gebe es aktuell keine Verkaufspläne.
Im Detail wurde mit einer Porr-Chef Strauss zuzurechnenden Gesellschaft ein gegenseitiger Optionenvertrag zum Kauf bzw. Verkauf von bis zu 4,59 Prozent abgeschlossen, wie Porr Donnerstagabend mitteilte. Derzeit besitzt die Wiener Städtische 800.000 der stimmberechtigten 11,9 Millionen Porr-Stammaktien, das sind 6,72 Prozent. Über 545.595 bzw. 4,59 Prozent dieser Aktien hat die Wiener Städtische mit der Strauss zuzurechnenden SuP Beteiligungs GmbH einen Optionenvertrag über eine Put-Option und eine Call-Option geschlossen.
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