Preise von Winterreifen im Test

Winterreifen: Vergleich bringt bis zu 40 %

"Konsument" hat die Preise von 12 Winterreifen der Dimension 185/60 R14T und 205/55 R16H untersucht.

"Die Erhebung bei 12 Reifenhändlern und fünf Online-Reifendiensten zeigt uns bei den guten Reifen Unterschiede von bis zu rund 40 % - ohne Kosten für Wuchten und Montage.

Besonders bei den getesteten Typen der Marken Dunlop, Michelin und Vredestein variieren die Preise stark", sagte VKI-Chef Franz Floss. "Im Durchschnitt konnten wir aber keine signifikanten Unterschiede zwischen Reifenhändlern und Onlinehandel ausmachen.

Das liegt daran, dass die Preise im Onlinehandel in den letzten Wochen teils stark angezogen haben." Für einen "guten" Reifen der Dimension 185/60 R14T legt man beim Reifenhändler derzeit im Schnitt rund 64 Euro hin, für Reifen mit der Dimension 205/55 R16H rund 110 Euro.

"Die Differenz zwischen billigstem und teuerstem Angebot beim Kauf von vier Reifen ist oft größer als der Preis eines weiteren Reifens", so Floss. Der tatsächliche Preis eines Reifens ergibt sich aber letztlich erst über die Laufleistung, also die Verschleißfestigkeit, und den Kraftstoffverbrauch, der durch den Rollwiderstand beeinflusst wird.

So wird im "Konsument"-Test mit dem Pneumant PN 150 Wintec (Testurteil: "durchschnittlich") mit 40 Prozent weniger Kilometerleistung aus einem eher billigen Reifen einer der teuersten. Yokohama ("durchschnittlich") braucht dagegen um 0,4l/100 km weniger Sprit als der Hankook Icebear W 440.