Berglandmilch und Gmunder Molkerei erhöhen Preise

Zwei Molkereien erhöhen Bauernmilchpreise

Die oberösterreichischen Milchverarbeiter Berglandmilch und Gmundner Molkerei erhöhen mit Anfang November die Erzeugermilchpreise je Kilogramm um 1,9 bzw. 3 Cent brutto. Grund sind die positiven Entwicklungen auf den internationalen Exportmärkten.

Berglandmilch, die größte Molkerei Österreichs, erhöht ab Monatsbeginn um 1,9 Cent auf 32,42 Cent pro Kilogramm brutto (netto: 29,25 Cent). Außerhalb Oberösterreichs liegt der Bruttopreis bei 31,92 Cent pro Kilo. Berglandmilch hatte bereits mit Anfang Oktober den Erzeugermilchpreis um 1,35 Cent angehoben. Die Molkerei verarbeitet rund ein Drittel der in Österreich angelieferten Milchmenge.

Satter fällt die Erhöhung bei der Gmundner Molkerei aus, die bereits im Oktober um zwei Cent erhöht hatte: Sie legt nun weitere drei Cent drauf und zahlt ab 1. November 33 Cent pro Kilogramm brutto (netto: 29,47 Cent). Für Milch aus Salzburg bekommen die Bauern 33,30 Cent, für Milch aus Niederösterreich 32,50 Cent.

"Vor allem bei den Abschlüssen in Deutschland konnten in den letzten Tagen beim Handel deutliche Preiserhöhungen umgesetzt werden", so Gmundner-Geschäftsführer Michael Waidacher. Diese positiven Entwicklungen wolle man nun durch Preisgespräche mit dem österreichischen Handel auch am Heimmarkt absichern.