Steinzeit-Menü
Mit Paläo-Lebensmitteln zur Topfigur
Paläo, im Englischen auch „Paleo“ genannt, lautet der Name des Ernährungsprogramms, auf das die Hollywood-Schönheiten schwören. Zucker, Nudeln, Reis, Erdäpfeln und Brot sind tabu. Stattdessen stehen Fleisch, Fisch, Gemüse, Beeren und Nüsse auf der Speisekarte. Paläolithisch heißt diese Form der Ernährung. Auch bekannt als Steinzeit-Diät.
Back to Basics
Die Grundlage der Paläo-Ernährung bilden daher Lebensmittel, die in ähnlicher Form während der etwa 2,5 Millionen Jahre langen Evolution der Gattung „Mensch“ verfügbar waren und eine ideale Nährstoffversorgung für unseren Organismus bieten. Die Hauptbestandteile bilden Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch, Eier, Nüsse und Samen. Verzichtet wird hingegen auf die meisten verarbeiteten Lebensmittel, die erst nach der Einführung von Ackerbau und Viehzucht, also vor etwa 10.000 Jahren, verfügbar waren, sowie auf Lebensmittel mit einem hohen Anteil an für den menschlichen Organismus schädlichen Antinährstoffen. Dazu zählen Getreideprodukte, Hülsenfrüchte, industriell verarbeitete Milchprodukte, Zucker und verarbeitete pflanzliche Fette mit einem hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren.
Paläo macht schlank
Warum nimmt man mit diesem Diät-Programm ab? Weil dieses Ernährungskonzept mit unseren Genen im Einklang steht. Mit Paläo kann man langfristig schlank, fit und gesund werden und bleiben, da sich der menschliche Körper während der 2,5 Millionen Jahre genau an diese Lebensmittel angepasst hat. Dagegen ist die – gesamtgeschichtlich betrachtet erst kürzlich eingeführte Ernährungsweise, basierend auf verarbeiteten Lebensmitteln, Zucker und minderwertigen Fetten, oft der Hauptgrund für Gewichtszunahme, Magen-Darm-Probleme und Müdigkeit.
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