Coronavirus

Ski-Cluster in Tirol: Experte fordert harte Maßnahmen

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Quarantäne oder Liftsperren, um Ausbreitung der Viren einzudämmen. 

Fieberhaft wird nach dem Ursprung der südafrikanischen Corona-Mutation in Tirol gesucht. Die Fälle liegen zum Teil länger als zwei Wochen zurück.

Cluster

Aktueller Stand: sieben Infektionen mit dieser Variante sind ausgeforscht. Die meisten im Bezirk Schwaz mit Kontakt zur Seilbahn Hochfügen (Zillertal) – es ist ein weiterer Ski-Cluster. Die Ausbreitung ist nicht gestoppt. Knapp zwei Dutzend Verdachtsfälle werden untersucht. Sorge bereitet, dass die Infektionskette bis in ein Altersheim in Münster nahe dem Zillertal reicht. Dort wurden 16 Corona-Fälle festgestellt – acht Tage nach der ersten Corona­impfung (der volle Schutz kommt mit der Zweiten).

Corona-Mutation: Aktueller Stand in Tirol

  • Sieben Mutations-Infektionen bestätigt
  • Zwei Dutzend Verdachtsfälle werden untersucht
  • Sorge vor Mutation in Altersheim: 16 Corona-Fälle in Einrichtung in Münster

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Quarantäne

Virologe Norbert Nowotny: „Überall, wo diese Varianten auftreten, sollte man lokale Maßnahmen zur Eindämmung treffen.“ Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Gebiet unter Quarantäne gestellt würde. Epidemiologe Gerald Gartlehner von der Donau-Uni Krems rät zu zwei Wochen echtem Lockdown – also auch eine Skilift-Sperre –, um gegen hohe Infektionszahlen anzukämpfen.

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