Anonymous stellt türkische Polizei bloß

Daten geklaut

Anonymous stellt türkische Polizei bloß

Hacker des Kollektivs hat 17,8 GB an Daten im Netz veröffentlicht.

Anonymous legt bei seinen Attacken gegen die Türkei noch einmal nach. Nachdem das Hacker-Kollektiv zuletzt zahlreiche Regierungsseiten der Türkei lahmgelegt hatte , kam es nun zu einem massiven Datendiebstahl. Konkret wurde die staatliche Polizeibehörde von einem Hacker, der sich als Anonymous-Mitglied ausgibt, gehackt. So solle nun gegen die massive Korruption im Land vorgegangen werden.

Riesiges Paket an sensiblen Daten veröffentlicht
Laut einem Bericht von IBT tritt der Hacker im Netz unter der Bezeichnung ROR[RG] auf und hat bei seinem Angriff eine immense Menge an sensiblen Daten geklaut. Schon die ZIP-Datei umfasst 2 GB, entpackt man das Paket, steigt die Größe auf unfassbare 17,8 GB. Mittlerweile hat ROR[RG] die gestohlenen Daten auf einer eigens dafür vorgesehenen TheCthulhu-Homepage veröffentlicht. Damit sind sie für alle Internet-Nutzer kostenlos zugänglich.

© www.cthulhu.com
Ein Auszug aus dem riesigen Daten-Paket.(c) www.thecthulhu.com

Grund für die Veröffentlichung
Den Angaben zufolge kann der Hacker bereits seit über zwei Jahren auf die Daten der staatlichen Polizeibehörde zugreifen. Zudem habe er auch Zugriff auf Daten von anderen türkischen Regierungseinrichtungen. Als Grund für die jetzige Veröffentlichung gibt ROR[RG] den massiven Anstieg an Korruption und Regierungsverfehlungen der letzten Monate an. Nur mit der Veröffentlichung dieser geheimen Informationen, könne die Bevölkerung sehen, was die türkische Regierung in Wahrheit mache. Laut dem Hacker zeigen die Daten auf, dass die Machthaber massiv gegen ihre eigenen Bürger vorgehen.

© CthulhuSec

Drohung per Twitter
In einem aktuellen Tweet droht der Hacker der türkischen Regierung nun weiter. Darin heißt es, dass er der Regierung etwas zu zeigen habe. Offenbar handelt es sich dabei um weitere Informationen, die zeigen, wie die Regierung gegen ihre eigenen Bürger vorgeht. „Diese werden nun jedoch zurückbeißen“, heißt es abschließend.

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